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Dr. Howard B. Gotlieb war ein Pionier in Sachen Sammlungen seltener persönlicher Papiere wie auch Kunstprodukte lebender Autoren und Künstler. Im Jahre 1963 wurde Dr. Gotlieb zum Direktor für spezielle Ansammlungen an der Universität in Boston ernannt, mit dem Ziel ein Forschungszentrum für die Nachwelt aus- und aufzubauen. Das HGARC zählt heute zu den bedeutesten der USA. Dr. Gotlieb wurde auch als "Vater des modernen Archivierens" charakterisiert. Das Archiv umfasst über 2000 Einzelpersonen, unter anderem Martin Luthers Nobelpreis, Fred Astaire, Bette Davis, Douglas Fairbanks um nur einige hier zu nennen.
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Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts trat Dr. Gotlieb mit Willi Heinrich in Kontakt. Über die Jahre wurde daraus eine Freundschaft. Heinrich stellte dem Research Center sämtliche Veröffentlichungen, seinen gesamten Schriftverkehr, Verträge, Dokumente, Urteile, sowie sonstiges Wissenswertes und Interessantes zur Verfügung. Somit bekam Heinrichs Werk zumindest im Ausland eine entsprechende Würdigung. Dr. Gotlieb verstarb nur 5 Monate nach Willi Heinrich, im Jahre 2005. Das Forschungszentrum wird nun mit seinem Namen und in seinem Sinne weitergeführt.
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