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Der Gesang der Sirenen
Karen, eine reiche junge Frau, hat Probleme mit den Männern. Nach dem Tod ihres Vaters, eines konservativen Großverlegers, ist sie dank des geerbten Vermögens jedoch in der Lage, sich mit all denjenigen anzulegen, die sie bezichtigen, die politischen Ideale ihres Vaters verraten zu haben. Um vor weiteren Angriffen sicher zu sein, zieht sie sich mit ihrer Mutter auf einen exklusiven Wohnsitz in Süddeutschland zurück, wo sie die Bekanntschaft einer Gruppe außergewöhnlicher Frauen und Mädchen macht. Obwohl Karen ihr soziales Umfeld inzwischen völlig verändert hat, ist sie auch hier vor Belästigungen politisch engagierter Mitbürger jeglicher Couleur nicht sicher. Als Gegenaktion und um ein weithin sichtbares Zeichen gegen Hass und Gewalt zu setzen, entschließt sich Karen, ein Asylantenheim durch einen privaten, von ihr verpflichteten Sicher-heitsdienst bewachen und dadurch vor ausländerfeindlichen Anschlägen schützen zu lassen. Eine Entscheidung, die zwar die Öffentlichkeit mobilisiert, ihr aber gleichzeitig Angriffe seitens der rechten wie auch der linken Politszene einträgt. Als die Situation eskaliert, Karen ge-zwungen wird zu ihrem persönlichen Schutz ein Spezialistenteam, geschult im Umgang mit Brennsätzen und Tränengas, anzuheuern, zeichnet sich eine kata-strophale Entwicklung ab. Eine Lösung scheint erst in Sicht, als es Karen gelingt, die Mitglieder der Frauenkommune zu einem persönlichen Einsatz zu motivieren.
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